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thePixa_Heatmap_Theben

Durch die pixelbasierte Erfassungstechnologie ergeben sich verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Gebäudebetreiber, beispielsweise zur Optimierung der Raumbelegung. Grafik: Theben AG

Mit Präsenzmelder Gebäudeautomation und Gebäudebetrieb optimieren

Der optische Präsenzmelder thePixa KNX von Theben erkennt, wie viele Menschen sich in einem Raum befinden und wo sich diese genau aufhalten. Über diese Informationen werden in der KNX-Gebäudesteuerung vordefinierte Aktionen ausgelöst.

Klassische Präsenzmelder mit Passiv-Infrarot Technologie von Theben steuern seit Jahrzehnten nachhaltig und energieeffizient die Beleuchtung und das Raumklima in Räumen. Sie detektieren Menschen präzise aufgrund der Körperwärme und Bewegungen. Durch die pixelbasierte Erfassungstechnologie des Präsenzmelders thePixa ergeben sich dem Anbieter zufolge zusätzliche Anwendungsfälle für Gebäudebetreiber, beispielsweise zur flexiblen Organisation von Desk-Sharing-Modellen oder zur Optimierung der Raumbelegung und Gebäudereinigung. Die neue Anwendung von Theben aktuell mit dem German Innovation Award 2021 prämiert.

DSGVO-konforme Erfassung

Die Erfassungstechnologie von thePixa basiert auf sehr niedrig aufgelösten Bildern und arbeitet laut Theben DSGVO-konform (DEKRA-geprüft). Über eine Bildanalyse erkennt der Präsenzmelder Unterschiede in den Zuständen der überwachten Räume und verarbeitet die entsprechenden Informationen. Dabei erkennt thePixa, wie viele bewegende Objekte sich im Erfassungsbereich befinden und zählt diese.

Vordefinierte Aktionen automatisch auslösen

Das Ergebnis wird in Form einer Heatmap visuell aufgearbeitet und ist zusammen mit einer detaillierten Belegungsstatistik in der thePixa Plug App abrufbar. Diese Informationen lösen bei der Gebäudesteuerung eine vordefinierte Aktion aus, beispielsweise das Hochfahren der Lüftungsanlagen in einem vollbelegten Meeting-Raum.

Der erfasste Bereich kann auf Wunsch in verschiedene Zonen gegliedert werden. Dies ermögliche dank der präzisen Unterteilung des bis zu 11 x 15,5 m großen Erfassungsbereiches eine exakte Lichtsteuerung in größeren Räumen und vermeidet Fehlschaltungen. Auch das Einrichten von Sperrzonen, in welchen erfasste Bewegungen keine Aktionen auslösen, sei möglich, wie Theben mitteilt.

Sichtbare Mehrwerte

Die Visualisierung erfasster Bereiche in der Heatmap biete für Gebäudebetreiber verschiedene Mehrwerte: Produktpräsentationen in Kaufhäusern lassen sich optimieren: An welchen Produkten bleiben die Kunden am häufigsten stehen und zeigen das größte Interesse?

Auch für Büroräume und -fläche ergeben sich hilfreiche Daten, z.B. für ein effizientes Desk-Sharing Management: Welche Arbeitsplätze werden häufiger genutzt und welche eher weniger? Dadurch kann flexibel auf Auslastungsspitzen reagiert werden. Betriebs- und Energiekosten für Gebäude lassen sich reduzieren. Die häufig hohen Montagekosten nach einem Umbau oder der Restrukturierung von Räumen entfallen komplett, da sich die Zonen innerhalb des Erfassungsbereichs einfach in der App neu anlegen lassen.

www.theben.de

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